On ne voit pas bien qu'avec le coeur | Vol. VI

tant pis pour toi


Gestern war mit Abstand, ja mit Abstand!, der schlechteste Wiesntag in meinem gesamten bisherigen Leben! Und das will wirklich was heißen! Ich wohne seit meiner Geburt in München und ich bin seit ich fünf bin bestimmt jedes Jahr mindestens ein Mal da gewesen – aber so was hab’ ich in der ganzen Zeit wirklich noch nie erlebt und ich könnte mich immer noch so dermaßen darüber aufregen..! Aber alles der Reihe nach..
G. und sind schon um 10 Uhr auf der Theresienwiese gewesen und trotzdem mussten wir noch drei Stunden in der Kälte vor dem Eingang warten. In den drei Stunden, die wir da gestanden sind, sind genau acht Leute rein gelassen worden. Das ist doch ein Witz! Und vor uns stand so eine arrogante Kuh, mit der hätte ich mich echt noch ernstlich angelegt wenn sie nicht irgendwann rein gelassen worden und damit aus meinem Umfeld verschwunden wäre! Ich versteh’ nicht, warum man wildfremde Leute so blöd von der Seite anmachen muss.. Aber gut, ihre Freunde waren dafür total lieb und dank denen sind wir wenigstens nicht auch noch pitschnass geworden. Und dann ist endlich ein Türsteher auf G. aufmerksam geworden. Zuerst dachten wir er will uns verscheuchen, weil wir nicht schnell genug zur Seite gegangen sind, aber dann meinte er zu dem anderen Türsteher „Lasst doch mal jemand die arme Kleine rein!“ – Danke! <3 Wir hatten echt so Glück, ich glaub’ nicht, dass nach uns noch irgendjemand rein gelassen wurde. Danke G. dass du so klein bist!
Im Zelt waren dann aber echt nur Idioten. Wir haben uns dann zu drei Jungs an den Tisch gesetzt und nach 4 Stunden Wartezeit hatten wir endlich mal unsere erste Mass Bier vor uns. Das war dann auch recht lustig da an dem Tisch, die Jungs waren ganz nett und wir haben eine Neuseeländerin kennen gelernt. Und dann kam so ein Depp, ich kann’s euch gar nicht sagen. Wir haben ihm auf vier verschiedenen Sprachen gesagt dass er sich zum Teufel scheren soll aber meint ihr der hätte seinen Hintern bewegt? Nein! Irgendwann bin ich dann aufs Klo und als ich wiederkam war auf einmal niemand mehr an unserem Tisch und so ein Vollidiot von Security hat den Gang versperrt! Nachdem ich dann G. doch noch entdeckt hab’ hab’ ich den Typen ganz höflich gefragt ob ich nur schnell zu G. hin kann, er würde mich ja auch sehen. „Nein“ – „Aber sie hat meine ganzen Sachen!“ – „Trotzdem nicht.“ – „Haben sie mich nicht verstanden? Sie hat mein Handy, meinen Geldbeuten samt meinem Perso und meinen Schlüssel – wenn ich sie verliere bin ich aufgeschmissen!“ Aus dem Augenwinkel seh’ ich grad noch so wie G. mit einem anderen Security redet, der mich dann zu sich winkt. Ich will also losgehen, da packt mich der Depp von vorhin so dermaßen fest am Arm, dass ich heute einen blauen Fleck hab’ und schreit mich an „Wenn ich sage das geht jetzt nicht dann geht das jetzt nicht, hast du mich verstanden Fräulein?!“ Da sieht der Herr aber, dass sein Kollege mich immer noch zu sich winkt und lässt mich dann doch gehen. G. hat mir dann erklärt dass der Tisch, den dem wir gesessen sind, reserviert war und wir wurden förmlich aus dem Zelt getrieben…
Und was lernen wir daraus? Nie wieder Hofbräuhaus! –g-

Ansonsten war mein Wochenende wirklich toll. G. war von Freitag bis Sonntag hier und wir hatten viel Spaß!
5.10.08 18:56


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