On ne voit pas bien qu'avec le coeur | Vol. VI
Und wenn ich mit tausend Worten beschreiben könnte, wie sehr ich dich liebe, ich würde es vielleicht nicht tun. Ich würde meine Universen für dich nicht anhalten, dir meine Flugbahnen nicht erklären um nicht mit deinen Planeten zu kollidieren. Aber ich würde dir gerne sagen, wie sehr ich dich vermisse, wie sehr ich es vermisse, unter deiner Sonne zu wachsen und meine Wurzeln unter deinen Winden tiefer in die Erde zu graben. Ich würde dir gerne sagen, wie sehr ich es vermisse, Steine in deine Seen zu werfen und den Wellen dabei zuzusehen, wie sie gegen deine Ufer schlagen. Ich würde dir sagen, dass mir dein Wind in meinen Windrädern fehlt, wie sehr meine Schiffsschrauben nach deinem Blau rufen. Ich würde sagen, meine Zehen vermissen das Kitzeln deines Sands. Ich würde dir gerne, sehr sehr gerne, sagen, dass ich es vermisse mit dem Wissen, neben dir aufzuwachen, einzuschlafen und dass ich es vermisse dir beim Zähneputzen zuzuschauen. Ich würde dir sagen, dass ich es vermisse für dich zu kochen und dass ich es vermisse, über dein ewiges Wegkratzen angebrannter Stellen zu schimpfen. Ich würde dir auch sagen, dass ich es vermisse mit dir zu streiten, dich anzuschreien und von dir angeschrieen zu werden und danach die bösen Worte mit einem goldenen Netz aus Vertrauen aus der Luft zu fangen, sie zwischen unsere Fingerspitzen zu legen und zu warten, bis daraus Schmetterlinge werden. Ich würde dir sagen, dass ich es vermisse meine vom über den Parkettboden Tapsen eiskalten Füße an deinen Beinen zu wärmen - und du beschwerst dich mit keinem Wort. Ich würde dir gerne sagen, dass ich es vermisse, deinen Atem zu schmecken und deine Blicke prüfend auf mir zu spüren. Ich würde dir sagen, dass ich es vermisse dein Bariton in meinem Ohr zu spüren, dass ich es vermisse dir auf der Treppe einen flüchtigen Kuss zu geben, wenn du nach unten gehst und ich nach oben. Ich würde gerne neben dir liegen und dir meinen Sternenhimmel zeigen, wenn du dir Sorgen um die Zukunft machst und dir sagen, dass ich es vermisse, mit dir, Hand in Hand, am Ufer der Seine spazieren zu gehen und so zu tun, als wären wir keine Touristen, sondern Verliebte in einer Stadt aus Gold, gebaut nur für uns. Ich würde dir gerne sagen, wie sehr ich es vermisse, mit dir den Eiffelturm zu bestaunen und zu wissen, unsere Herzen schlagen gleich. Ich würde dir sagen, wie sehr ich es vermisse, über deine Witze zu lachen und zu sagen, dass ich keinen Hunger mehr habe, nur damit du noch etwas essen kannst, weil ich weiß, dass du noch hungrig bist. Ich würde dir auch gerne sagen, wie sehr ich es vermisse, stolz auf dich zu sein, wenn du neben mir gehst und nichts weiter tust, als da zu sein. Ich würde dir gerne sagen, wie sehr ich es vermisse, deinen Blick abschweifen zu sehen, irgendwohin, hinter Mohn- und goldene Kornfelder, hinters Meer und bis an den Rand der Wolken. Ich würde dir gerne sagen, wie sehr ich es vermisse, mir nachts deine Decke zu stibitzen und durch eiskalte Hände auf meinem Bauch geweckt zu werden, mit einem Hauch Schuldgefühl im Nacken. Ich würde dir sehr, sehr gerne sagen, wie sehr ich dich vermisse.


„See, a few years ago, I was really, really down, and I did think about… you know. And I really felt guilty about it, because of Ali and I knew I shouldn't be that way but I was, and… Anyway, it was always, you know, not today. Maybe tomorrow, but not today. And after a few weeks of that I knew I was never going to do it, and the reason I was never going to do it was because I didn't want to miss out. I don't meant that life was great and I didn't want not to participate. I just mean there was always one or two things that seemed unfinished, thinks I wanted to follow through. Like you want to see the next episode of NYPD Blue. If I'd just finished stuff for a book, I wanted to see it come out. If I was seeing a guy, I wanted one more date. If Ali had a parents' evening coming up, I wanted to talk to his form teacher. Little things like that, but there was always something. And in the end I realized there would always be something, and that those somethings would be enough” - About a Boy, N. Hornby
19.7.09 20:33


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