On ne voit pas bien qu'avec le coeur | Vol. VI

3 Grad Celsius unter Null


Der Schnee, er schmeckt anders in Paris, nach Sehnsucht und Heimat und ich könnte die Stunden zählen, die mich hier noch halten, wüsste mein Herz nicht, dass Weggehen auch Trennung heißt. Trennung von meinen Mauern, meinen Winden und dem Atem dieser Stadt – und vor allem von dir. Sage ich: "Ich will nach Paris!", meine ich doch: "Ich will zu dir!", denn du, du bist mein Paris: Unerreichbar, wunderschön und ewig. Seit ich nicht mehr durch deine Straßen wandern kann, habe ich mich verlaufen, auf dunklen Pfaden ins Unbekannte. In fremde Länder, durch Moore und verzauberte Wälder. Doch losgelassen hast du mich nie, in deinem Atem klingt immer ein leises 'Bleib hier'. Und so dreht sich mein Kompass ziellos in unendlichen Kreisen, auf der Suche nach deinem Norden, nach deinem Polarstern an fremden Himmeln. Wenn die ersten Schneeflocken die Spitze des Eiffelturms küssen, habe ich dich vielleicht gefunden.

„ My great miseries in this world have been Heathcliff's miseries, and I watched and felt each from the beginning: my great thought in living is himself. If all else perished, and he remained, I should still continue to be; and if all else remained, and he were annihilated, the universe would turn to a mighty stranger: I should not seem a part of it. My love for Linton is like the foliage in the woods: time will change it, I'm well aware, as winter changes the trees. My love for Heathcliff resembles the eternal rocks beneath: a source of little visible delight, but necessary. Nelly, I am Heathcliff! He's always, always a pleasure to myself, but as my own being. So don't talk of our separation again: it is impracticable. “
- Emily Bronte, Wuthering Heights
3.11.09 22:10


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